Stories
Lasst uns Banden bilden!

Wir waren uns nicht sicher, ob es jetzt total old-school-banal oder gewagt ist, zwei Menschen, die sich als Femme und Tunte bezeichnen, über sich diskutieren zu lassen. Haben die überhaupt was zu reden oder ist alles schon gesagt? Tania Witte, Femme, und Didine van der Platenvlotbrug, Tunte, im Gespräch über queere Weiblichkeit.
Keine Kommentare | >> alles lesenFemme-Praktiken. Wer hat Angst vor Weiblichkeit?
Dass Geschlechterkategorien Identität dogmatisch und unbeweglich machen, ist in Zeiten von queerness – zumindest abstrakt – uns allen bekannt. Aber auch nach über 20 Jahren queer theory scheint es zwingend, erneut in der Schachtel der Kategorien zu wühlen. Da war doch noch was …? So zücken wir die verlegte Karteikarte eines Gendergenres, bei dem sich unser schlechtes Gewissen einschaltet: Der Kategorie der “Femme” schulden wir noch Anerkennung. Ein Artikel über Maskerade, Uneindeutigkeiten und Feminismus von Margarita Tsomou.
Keine Kommentare | >> alles lesenStone

Was meint das eigentlich? Judy Minx hat in ihrem Blog einen wunderbaren kleinen Essay darüber geschrieben, welch verschiedene Formen von “Stone” ihr untergekommen sind – von Stone Butches über Stone Femmes bis zu Stone Sex Workers.
Keine Kommentare | >> alles lesenQueer Cinema ist tot, lang lebe Queer Cinema

“Machen statt zweifeln” könnte über einem Artikel zu Todd Verow stehen. Von moralischen oder ökonomischen Barrieren hat der amerikanische Filmemacher sich oft frei machen können. Für Hugs and Kisses erzählt er von seiner Haltung zum Filmemachen, beschreibt, warum das “new” in “New Queer Cinema” ihm nichts wert ist und hält ein flammendes Plädoyer für Kunst ohne Kompromisse.
Keine Kommentare | >> alles lesenThe Chubsters

Zu den Lesbisch Schwulen Filmtagen suchen die Fat-Aktivistinnen Hamburg für ein “Gang-Meeting” auf. Im Interview sprechen wir mit Charlotte Cooper – Role Model, Aktivistin und Boss Bitch von »The Chubsters« über ihre Gang, Fat Politics und zukünftige Projekte.
Keine Kommentare | >> alles lesenBrasiliens Queer-Pioniere

Abseits des glitzernden gay Mainstreams liegt beim Queerfest von São Paulo ein klein wenig Revolution in der Luft: Das Pornkollektiv Queer Fiction zeigt neues Material, eine Gruppe aus Brasilia berichtet über ihren Blog zu Körperpraktiken und abends spielen sich Queercore-Bands die Wut aus dem Leib. – Brasilien rühmt sich zwar seiner relativ fortschrittlichen GLBTT-Gesetzgebung, aber im Alltag sind die Toleranzgrenzen niedrig. Ein Bericht über über die queere Szene Brasiliens, die QueerPunkFunk-Band Solange, Tô Aberta aus Rio de Janeiro und den Papst.
2 Kommentare | >> alles lesenKvir u Beogradu – Queere Szene Belgrad

»… und dann war die Eröffnung. Wir hatten uns in Schale geworfen und alle waren da, sogar Milan … Ich glaube, das war der Moment, in dem ich anfing zu träumen – als ob jede Pore meines Körpers offen wäre. Und Belgrad schien plötzlich wie eine Stadt mit offenem Geist zu sein. Maja sagte ständig, wie schön jede_r sei, und wir waren wunderschön in dieser Nacht. Verrückt, mir war gar nicht bewusst, dass wir etwas Wichtiges für uns und unser Umfeld taten. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was genau sich verändert hat … und ob. Ich hatte Angst, dass niemand zur Eröffnung oder den Workshops kommen würde, aber sie kamen. Ganz verschiedene Leute, die ich teilweise gar nicht kannte … woohoo … es sieht so aus, als ob wir unser Ghetto verlassen.«
Keine Kommentare | >> alles lesenEmotionen sind politisch

Nicht nur in Berlin ist sie auf Trans-Events ein zuverlässiger Gast: Miss Debra Kate ist meistens ganz vorne vor der Bühne, selten sitzt sie bequem, meistens liegt sie oder hängt sie über irgend etwas drüber, sie reckt sich, um das Bühnengeschehen mit ihrer Kamera richtig einfangen zu können. Sie ist nicht zum Spaß hier, oder zumindest hat sie neben dem Spaß, viele verschiedene Queer-Performances zu sehen, auch eine Mission: Sie will sie abbilden.
Keine Kommentare | >> alles lesenKreuzchentest

Studierende bewerten ihre Dozenten in Fragebögen – eigentlich eine gute Sache, findet Kaey. Aber bevor die Studierenden ihre Meinung abgeben, sollen sie ihr Geschlecht ankreuzen. Wie entscheidet Kaey sich heute?
Keine Kommentare | >> alles lesen“Travel Queeries” – ein Dokumentarfilm über “radical queers in contemporary Europe”

Sommer, die große Reisezeit! Rumkommen, was ganz anderes sehen, alte Freunde treffen und neue kennenlernen … Elliat Graney-Saucke, Margaritte Knezek und Sidney Jo aus Olympia, Washington, haben das für ihren Film “Travel Queeries” ausgiebig getan. Sie waren in Barcelona, Kopenhagen, Belgrad, Mailand, Rom, Leeds, London, Warschau und Berlin – mit einer Filmkamera und der Idee für einen abendfüllenden Dokumentarfilm über »radical queers in contemporary Europe«. Chris Campe hat die Regisseurin Elliat Graney-Saucke getroffen und mit ihr über den Film, die Reisen und ihr Leben in Olympia gesprochen.
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